Toscanische Inseln



Der Legende nach war der Hals der Venus mit einer Perlenkette geschmückt. Die Kette brach, fiel ins Tyrennische Meer und sieben von ihnen erwachten zum Leben und bildeten den Archipelago Toscano: Capraia, Elba. Giglio, Montecristo, Giannutri, Pianosa und Gorgona. Heute sind diese Inseln Perlen der Natur und besonders die kleineren Inseln sind vom zerstörerischen Einfluss des Tourismus verschont geblieben. Kern des Nationalparks bildet die Insel Capraia. Sie ist mit einer Länge von 5 km die drittgrößte Insel und vor ca. 10 Millionen Jahren als Vulkan entstanden. Der Vulkan ist heute erloschen und weitgehend erodiert, aber auf Capraia hatte sich ein Stück mediterraner Inselwildnis erhalten. Die ursprüngliche Inselflora-und Fauna zu erhalten ist Anliegen des Nationalparks. Es gelang, außer den kleineren Inseln auch Teile der beiden größten Inseln Elba und Giglio zum Teil gegen den Willen der an Eigeninteressen orientierten Inselbevölkerung in den Nationalpark einzubeziehen. Besonders im Frühjahr beeindrucken die Inseln die Augen durch die Blühte der zahlreichen Wildblumen und die Nase durch intensive aromatische Gerüche. Die Inseln bieten zahlreichen Vögeln Schutz und sichere Brutgebiete. An wildlebenden Säugetieren sind die Mufflons und die Ziegen von Montecriso zu nennen.


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