Nationalpark Cilento


 Schon Goethe war beeindruckt von den Tempeln des antiken Paestum in Kampanien. Paestum War eine reiche Handelsstadt und die Tempel gehören zu den schönsten und besterhaltenen des antiken Griechenland. Sie gehören heute zum Weltkulturerbe der UNESCO und sind Teil des Nationalparks. Es ist der Initiative von Umweltschutzorganisationen zu verdanken, dass die Cilentoküste und das gebirgige Hinterland zum Nationalpark erklärt wurden.
Höhepunkte an der Küste sind die Halbinsel Licosa, das Capo Palinuro und der Küstenabschnitt zwischen Marina di Camarota und Scario mit dem Naturhafen bei Punta d. Infresci. Bei Punta Licosa treten durch Faltung alte Gesteinsschichten an die Oberfläche und zeigen bei Sonnenuntergang ein prächtiges Farbenspiel. Capo Palinuro ragt weit ins Meer hinaus und die Felsen fallen über 200 m steil ab. Das mystisch-blaue Licht der Grotta Azurra von Palinuro kommt von einem Unterwasserfelsspalt in der Höhle. Paradisisch ist der versteckte Sandstrand der Baia del Buondormiere. Hier und an wenigen anderen Stellen des Kaps wächst Primula Palinuri, eine wunderschöne und äußerst seltene Blume, die 1787 von Botanikern entdeckt, zum Symbol des Cilento Nationalparks geworden ist. Der Küstenabschnitt um Punta d. Infresci gehört zu den naturbelassendsten Italiens. Er wird durch einen nicht immer leicht zu findenden Wanderweg erschlossen.
Das Hinterland des Cilento ist gebirgig mit Gipfeln bis zu 1900 m. Besonders schön ist die Umgebung des Monte Bulgaria. Hier erlebt die Wildnis allmählich wieder die Rückkehr. Die Flüsse des Cilento haben hervorragende Wasserqualität, so dass sich an ihren Oberläufen die Fischotter überleben konnten. Im Hinterland des Cilento gibt es schöne Flusstäler, malerische Brücken und verlassene mittelalterliche Dörfer zu erkunden.


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