Nationalpark Abruzzen


                                         
Der Nationalpark wurde 1922 als zweiter in Italien gegründet. Im Park leben außer der seltenen Abruzzengämse auch Wölfe und eine Population von 80 Braunbären. Besonders letztere verdanken ihr Überleben vor allem der Existenz des Nationalparks. In den 60er Jahren waren nicht nur die Braunbären bedroht, sondern durch drohende Bodenspekulation, Straßenbau und Skitourismus der gesamte Nationalpark. Dank des Engagements und Manegments führender italienischer Umweltschützer wie Franco Tassi und Fulco Pratesi wurde der Abruzzennationalpark zu einem in vieler Hinsicht vorbildlichen Naturschutzgebiet gemacht. Höhepunkte des Parks sind das wunderschöne Fondillotal , die Camosciara und das Val di Rose, welches in die abgelegenen Hochlagen des Parks führt. Der Park ist durch ein gut signiertes Netz von Wanderwegen erschlossen.

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